Fliesen Witte · Projektdokumentation

Glossar

Fachbegriffe aus Dossier, Business Model Canvas, Markennarrativ, Avatar, Szenarien, CI-Fundament, Styleguide, Marketingstrategie und Zusammenfassung – einfach erklärt, mit Verweis auf das jeweilige Dokument.

Interpretation Dieses Glossar wurde nachträglich als eigenständiges Nachschlagewerk erstellt, weil die übrigen Dokumente – anders als die bewusst fachbegriff-freie Zusammenfassung für den GF – Strategie-, Marken- und Web-Fachsprache verwenden. Jeder Eintrag zeigt an, in welchem Dokument der Begriff vorkommt; von dort führt jeweils ein Link zurück hierher.

Sprungliste (alphabetisch nach Kategorie):

Wirtschaft & Strategie

Business Model Canvas (BMC)

Eine Ein-Seiten-Übersicht, die ein Geschäftsmodell in neun Standardblöcken zeigt (Kundensegmente, Wertversprechen, Kanäle usw.). Dient dazu, das Geschäftsmodell auf einen Blick verständlich zu machen.

Vorkommen: Business Model Canvas (gesamtes Dokument)

Wertversprechen (Value Proposition)

Der konkrete Nutzen, den ein Kunde durch den Kauf erhält – die Antwort auf „Warum sollte ich ausgerechnet hier kaufen?“.

Vorkommen: Business Model Canvas, Markennarrativ

Schlüsselpartner

Externe Partner (z. B. Lieferanten, andere Betriebe), ohne die das Geschäftsmodell nicht funktioniert.

Vorkommen: Business Model Canvas

Schlüsselaktivitäten

Die wichtigsten Tätigkeiten, die ein Betrieb ausführen muss, damit sein Geschäftsmodell funktioniert (z. B. Verlegung, Beratung, Verkauf).

Vorkommen: Business Model Canvas

Schlüsselressourcen

Die wichtigsten Mittel, die ein Betrieb braucht, um zu funktionieren – z. B. Fachkräfte, Werkzeug, Fahrzeuge, Ruf.

Vorkommen: Business Model Canvas

Kundenbeziehungen

Die Art, wie ein Betrieb mit seinen Kunden umgeht – persönlich, automatisiert, langfristig betreut usw.

Vorkommen: Business Model Canvas

Kundensegmente

Die unterschiedlichen Gruppen von Kunden, die ein Betrieb bedient (z. B. private Bauherren, Gewerbekunden).

Vorkommen: Business Model Canvas, Avatar

Kanäle

Die Wege, über die ein Betrieb seine Kunden erreicht und sein Angebot verkauft (z. B. Website, Empfehlung, Baustellenbanner).

Vorkommen: Business Model Canvas, Marketingstrategie

Kostenstruktur

Die wichtigsten Kostenarten eines Betriebs (z. B. Material, Personal, Fahrzeuge).

Vorkommen: Business Model Canvas

Einnahmequellen

Die Wege, über die ein Betrieb Geld verdient (z. B. Verlegeleistung, Materialverkauf, Beratung).

Vorkommen: Business Model Canvas

SWOT

Abkürzung für Stärken, Schwächen, Chancen, Risiken (englisch: Strengths, Weaknesses, Opportunities, Threats). Eine einfache Methode, die Lage eines Unternehmens von innen und außen zu betrachten.

Vorkommen: Dossier

USP (Unique Selling Proposition)

Das Alleinstellungsmerkmal – der eine Grund, der einen Betrieb von der Konkurrenz unterscheidet.

Vorkommen: Marketingstrategie, Markennarrativ

Dachmarke

Eine übergeordnete Marke, unter der mehrere einzelne Betriebe oder Marken zusammengefasst werden – ähnlich einem Konzern-Namen über mehreren Tochterfirmen.

Vorkommen: Szenarien

No-Regret-Maßnahme

Eine Maßnahme, die sich in jedem der betrachteten Zukunftsszenarien auszahlt – man kann sie also schon jetzt umsetzen, ohne später eine Fehlentscheidung befürchten zu müssen.

Vorkommen: Szenarien

Frühwarnindikator

Ein beobachtbares Anzeichen, das frühzeitig zeigt, in welche Richtung sich die Lage entwickelt – bevor größere Probleme oder Chancen offensichtlich werden.

Vorkommen: Szenarien

Marke & Kommunikation

Avatar / Buyer Persona

Ein erfundenes, aber auf echten Merkmalen basierendes Beispiel-Kundenprofil, das zeigt, wie der typische Kunde denkt, fühlt und entscheidet.

Vorkommen: Avatar

Psychografie

Die Beschreibung eines Kunden nach Werten, Ängsten und Motiven – im Unterschied zu reinen Zahlen wie Alter oder Einkommen (Demografie).

Vorkommen: Avatar

Schmerzpunkt (Pain Point)

Ein konkretes Problem oder eine Sorge des Kunden, die er durch den Kauf gelöst haben möchte (z. B. Angst vor Schimmel durch undichte Fugen).

Vorkommen: Avatar

Corporate Identity (CI)

Das Gesamtbild eines Unternehmens – wie es aussieht, kommuniziert und sich verhält. CI ist der Oberbegriff über Corporate Design, Corporate Communication und Corporate Behavior.

Vorkommen: CI-Fundament

Corporate Design

Der visuelle Teil der Corporate Identity: Logo, Farben, Schrift, Bildsprache.

Vorkommen: CI-Fundament, Styleguide

Corporate Communication

Wie ein Unternehmen nach außen kommuniziert – Wortwahl, Slogans, Storytelling, Ansprache der Kunden.

Vorkommen: CI-Fundament

Corporate Behavior

Wie sich ein Unternehmen tatsächlich verhält – im Kundenkontakt, gegenüber Mitarbeitern, im Alltag. Das Verhalten sollte zum Auftreten passen, sonst wirkt es unglaubwürdig.

Vorkommen: CI-Fundament

Wortmarke / Bildmarke

Wortmarke: ein Logo, das im Wesentlichen aus dem Firmennamen in einer bestimmten Schrift besteht. Bildmarke: ein Logo-Bestandteil, der aus einem Symbol oder Muster besteht (bei Fliesen Witte z. B. das kleine Fliesenmuster neben dem Schriftzug).

Vorkommen: CI-Fundament, Styleguide

Tone of Voice

Der sprachliche „Klang“ einer Marke – förmlich oder locker, nüchtern oder emotional, kurz oder ausführlich.

Vorkommen: CI-Fundament, Markennarrativ

Storytelling

Informationen und Werte nicht als trockene Aufzählung, sondern als kleine, nachvollziehbare Geschichte vermitteln.

Vorkommen: CI-Fundament

Design & Gestaltung

Design Token

Ein benannter, wiederverwendbarer Wert für Gestaltungsdetails (z. B. eine Farbe oder ein Eckenradius), der zentral einmal festgelegt und überall im Auftritt genutzt wird – so bleibt alles konsistent, wenn sich ein Wert ändert.

Vorkommen: Styleguide

Kontrastverhältnis

Eine Kennzahl, wie deutlich sich Text von seinem Hintergrund abhebt. Je höher der Wert, desto besser lesbar – wichtig vor allem für Menschen mit Sehschwäche.

Vorkommen: Styleguide

WCAG

„Web Content Accessibility Guidelines“ – ein internationaler Standard mit Regeln dafür, wie Webinhalte für möglichst viele Menschen zugänglich gestaltet werden.

Vorkommen: Styleguide

Barrierefreiheit (Accessibility)

Gestaltung, die auch Menschen mit Einschränkungen (z. B. Sehschwäche) nutzen können – etwa durch ausreichenden Kontrast oder klar lesbare Schriftgrößen.

Vorkommen: Styleguide

CMYK / RGB

Zwei unterschiedliche Farbsysteme: RGB für Bildschirme (Rot, Grün, Blau, leuchtend), CMYK für den Druck (Cyan, Magenta, Gelb, Schwarz, aus Farbe gemischt). Die gleiche Farbe kann am Bildschirm und im Druck leicht unterschiedlich aussehen.

Vorkommen: Styleguide

Formensprache

Die wiederkehrenden Grundformen eines Auftritts – z. B. eckig oder rund, mit sichtbarem Raster oder frei – die zusammen einen erkennbaren Stil ergeben.

Vorkommen: Styleguide

Grid-System

Ein unsichtbares (oder bei Fliesen Witte bewusst sichtbares) Raster, an dem sich Abstände und Elemente ausrichten – bei Fliesen Witte an das Fliesenraster angelehnt.

Vorkommen: Styleguide

Typografie-Skala

Eine feste Abstufung von Schriftgrößen (z. B. für Überschriften, Fließtext, Kleingedrucktes), damit Texte im gesamten Auftritt einheitlich wirken.

Vorkommen: Styleguide

Website & Recht

Gutenberg-Block

Ein einzelner Baustein (z. B. Absatz, Bild, Button), aus dem Seiten im WordPress-Editor „Gutenberg“ zusammengesetzt werden.

Vorkommen: Styleguide (WordPress-Teil)

Customizer

Der Einstellungsbereich in WordPress, in dem Farben, Schriften und Layout des Themes ohne Programmierkenntnisse angepasst werden können.

Vorkommen: Styleguide (WordPress-Teil)

Global Color Palette

Eine Funktion des WordPress-Themes Astra: Eine feste Liste von 9 Farbfeldern, die im ganzen Auftritt wiederverwendet werden, statt an jeder Stelle einzeln Farben festzulegen.

Vorkommen: Styleguide (WordPress-Teil)

Self-hosted Font

Eine Schriftart, die direkt vom eigenen Server ausgeliefert wird, statt von einem externen Anbieter wie Google Fonts geladen zu werden – relevant für Ladezeit und Datenschutz.

Vorkommen: Styleguide (WordPress-Teil)

Astra-Theme

Ein weit verbreitetes Gestaltungs-„Grundgerüst“ (Theme) für WordPress-Websites, auf dessen Grundlage die Website von Fliesen Witte technisch aufgebaut ist.

Vorkommen: Styleguide (WordPress-Teil)

Google-Unternehmensprofil

Der kostenlose Firmeneintrag bei Google (früher „Google My Business“), der bei einer Suche z. B. Adresse, Öffnungszeiten und Bewertungen anzeigt.

Vorkommen: Marketingstrategie

Impressum / TMG

Das Impressum ist die gesetzlich vorgeschriebene Anbieterkennzeichnung einer Website (u. a. Name, Anschrift, Kontakt). Grundlage ist § 5 TMG (Telemediengesetz). Fehler dort sind kein Stilproblem, sondern ein rechtliches Risiko.

Vorkommen: Dossier, Marketingstrategie

DSGVO

Die Datenschutz-Grundverordnung – das EU-weite Gesetz zum Schutz personenbezogener Daten, u. a. Grundlage für die Pflicht zur Cookie-Einwilligung.

Vorkommen: Dossier

Cookie-Consent

Ein Einwilligungs-Baustein auf einer Website, über den Besucher zustimmen (oder ablehnen) müssen, bevor z. B. Google Analytics Daten sammelt. Bei Fliesen Witte bislang nicht vorhanden.

Vorkommen: Dossier, Marketingstrategie

Handwerkskammer

Die berufsständische Organisation für Handwerksbetriebe einer Region (hier: Handwerkskammer Südwestfalen), zuständig u. a. für Ausbildung und Meisterprüfungen.

Vorkommen: Dossier

Meisterbetrieb

Ein Handwerksbetrieb, dessen Inhaber die Meisterprüfung in seinem Gewerk abgelegt hat – ein anerkannter Qualifikationsnachweis im deutschen Handwerk.

Vorkommen: Dossier, Zusammenfassung GF (Startseite)